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Von Heinz Schelle

© GPM-Magazin PMaktuell - Heft 2/2012, Seite 2. Alle Rechte vorbehalten.
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Bauprojekte mit dem Ziel, Sportstätten und die notwendige Infrastruktur für Olympische Spiele zu erstellen, stehen in keinem guten Ruf. Den Verantwortlichen werden meist nicht nur hohe Kostenüberschreitungen angelastet, sondern auch noch ein weiterer Mangel: Die nacholympische Nutzung der Bauwerke ist oft wenig befriedigend. Investitionsruinen belasten den Steuerzahler, wertvolle Naturflächen wurden dem vierzehntägigen Spektakel geopfert. Nicht zuletzt aus diesen Gründen war zum Beispiel ein hoher Anteil der Bevölkerung in Garmisch-Partenkirchen gegen eine Bewerbung um die Winterspiele. Klaus Grewe, verantwortlich für die Gesamtkoordination aller Projekte für die Olympischen Spiele 2012 in London, zeigt im Gespräch mit Oliver Steeger, dass es auch anders geht. Später ungenutzte, nur Aufwand verursachende Gebäude wird es dank intelligenten Managements nicht geben. Eine breite Beteiligung der Bürger an den Planungen wird durch sehr hohe Zustimmungsraten belohnt. Und kaum zu glauben: Das Programm ist im Budget.

Um Not for Profit-Projekte, also gemeinnützige Projekte, geht es im nächsten Interview (Effizienzdenken und „kalte“ Managementsprache verletzen die Projektteams. Gemeinnützige Projekte brauchen „anderes“ PM). Steffen Koolmann, Thor Möller und Rolf Kästner kommen zu dem Ergebnis, dass bei dieser Art von Vorhaben das „klassische“ PM an seine Grenzen stößt. Die drei Gesprächspartner von Oliver Steeger, die in Kürze auch ein Buch zu diesem Thema vorlegen werden, fordern für gemeinnützige Vorhaben ein anderes Management, dessen Grundzüge sie hier skizzieren.

Projekte, die Gewinn bringen sollen, werden in den nächsten drei Artikeln behandelt. Marc Lappe und Konrad Spang (Return on Invest von Projektmanagement) präsentieren ein Modell für die Ermittlung des ROI von Projektmanagement, eine schwierige, aber dringend notwendige Aufgabe, der sich bislang meines Wissens noch niemand so detailliert gewidmet hat.

Philipp Pohl (Erfolgreiches Management von Kostensenkungsprojekten auf Basis der wertorientierten Steuerung) stellt zwischen dem betriebswirtschaftlichen Konzept der wertorientierten Steuerung und der Bewertung und Steuerung von Kostensenkungsprojekten eine Verbindung her.

Mit dem Projektwertbeitrag (Projektmanagement unter Unsicherheit. Die tägliche Herausforderung im Projekt, Teil 2) befassen sich auch Steffen Scheurer und Michael Ribeiro. Diese Größe stellt den Beitrag eines Projekts zum Unternehmenswert dar. Der praktische Einsatz von Szenarioanalysen zu seiner Ermittlung wird anhand eines Werkzeugs erläutert.

In der Rubrik „Projektgeschichten und -fallstudien“ (Weiche Faktoren in Projekten: Unvermeidliche Nebensache oder Schlüssel zum Projekterfolg?) erklärt Jens Köhler die Wirkungsweise der Typologie von Myers und Briggs bei Menschen, Organisationen und Projekttypen. Mey Mark Meyer (In die Cloud? Aber sicher!) untersucht Synchronisationsdienste wie Dropbox, TeamDrive und BoxCryptor, die Daten auf unterschiedlichen Geräten auf dem gleichen Stand halten, und gibt Empfehlungen zur Lösung des Sicherheitsproblems.



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