Plattformübergreifende Planung
Von Stephan Lamprecht
© GPM-Magazin PMaktuell - Heft 5/2011, Seite 41 - 43. Alle Rechte vorbehalten.
Aus Österreich stammt das Programm Onepoint Project, das in Sachen Oberfläche und Bedienung durchaus eigene Wege geht. Obwohl es ein ausgesprochen preisgünstiges Produkt ist, lässt es sich doch auch an individuelle Bedürfnisse anpassen.
Bereits der erste Start des Programms lässt den Anwender vermuten, dass diese Software sich an vielen Stellen von anderen Lösungen am Markt unterscheiden wird. Die Software erinnert den Nutzer an einen Browser. Am linken Bildschirmrand ist die Hauptnavigation untergebracht, während sich alle Aktionen und Daten im zentralen Bereich in der Mitte befinden. Die Optik darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass Onepoint Professional eine auf dem Desktop installierte Anwendung ist.
Die in Java geschriebene Anwendung wird in Versionen für Windows, den Mac und Linux gleichermaßen angeboten. Die Entwickler haben sich bewusst vom Gestaltungsrahmen, der vom Betriebssystem vorgegeben wird, gelöst. Sie erreichen damit, dass sich das Programm auf allen Plattformen in einheitlicher Optik präsentiert.
Geringe Einstiegshürden
Beginnend mit den klassischen Office-Programmen hat in den vergangenen Jahren eine wahre Bevormundung des Nutzers durch allerlei Assistenten und andere Hilfsfunktionen eingesetzt. Sicher kennen auch Sie diese Hinweise, die während der Planung bereits monieren, dass eine Ressource überlastet zu sein scheint oder es einen Terminkonflikt geben könnte, obwohl die Details noch gar nicht eingetragen sind. In Onepoint Project ist dagegen noch viel Handarbeit notwendig. Bei der Anlage eines Projekts, Portfolios oder der Definition der Arbeitspakete springen dem Nutzer keine Assistenten zur Seite.

Bildunterschrift (Foto: Nachweis)
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