Beziehungsfragen im Projekt
Von Mey Mark Meyer
© GPM-Magazin PM Aktuell-20105, Seite 35 - 37. Alle Rechte vorbehalten.
Welche Ressourcen arbeiten an einer Aufgabe? An welchen Aufgaben arbeitet eine bestimmte Ressource? In welchen Projekten wird ein bestimmtes Produkt bearbeitet oder verändert? Welche Bauunterlagen gehören zu diesem Produkt und in welchen Projektaufgaben werden sie verwendet? Wie sieht es mit den offenen Punkten in diesen Projekten insgesamt aus? Um diese und andere Fragen zu Abhängigkeiten zwischen Projekten und Produkten zu beantworten, bietet CONTACT Project Office eigens mehrere flexibel konfigurierbare Navigationsstrukturen.
Eine typische Projektplanung in CONTACT Project Office besteht aus einer ganzen Reihe von Planungsobjekten. Aus der Sicht des Projektmanagements sind dies natürlich zuallererst Projekte, die auch ineinander geschachtelt als Haupt- und Teilprojekte strukturiert werden können. Innerhalb der Projekte finden sich dann die einzelnen Aufgaben und Meilensteine. Mit diesen Elementen gestaltet der Anwender zunächst einmal seinen Projektstrukturplan.
Neben diesen Elementen bietet das Programm allerdings noch eine ganze Reihe weiterer Planungsobjekte, mit denen die Projektwelt beschrieben werden kann. Checklisten fassen beispielsweise mehrere Prüfpunkte zusammen. Sind sämtliche Prüfpunkte einer Liste abgehakt, dann ist die Liste als Ganzes komplett erledigt. Indem der Anwender Checklisten mit Meilensteinen verbindet, kann er beispielsweise zur Qualitätssicherung den Übergang des Projekts in die nächste Phase verhindern, solange nicht alle zum Meilenstein der Vorphase gehörenden Checklistenpunkte abgehakt wurden. Solche Abhängigkeiten zwischen Planobjekten definieren die Administratoren mit Regeln – auf diese Weise kann auch festgelegt werden, dass eine Aufgabe erst dann abgeschlossen werden darf, wenn die ihr zugeordneten Dokumente von entsprechend berechtigter Stelle freigegeben wurden.

Abb. 1: Projektzusammenhänge stellt CONTACT Project Office in flexibler Form dar – hier beispielsweise an einem klassischen PSP orientiert zuerst die Aufgaben, dann die ihnen zugeordneten Dokumente, Artikel und Ressourcenbedarfe.
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