© GPM-Magazin PMaktuell - Heft 3/2009, Seite 54 - 55. Alle Rechte vorbehalten.
Ehrenamtliches Engagement ist in Deutschland selbstverständlich. Geschätzt rund 23 Millionen Menschen sind in Vereinen, Verbänden und Hilfsorganisationen aktiv. Doch das Ehrenamt selbst ist alles andere als eine Selbstverständlichkeit. Die im Ehrenamt Tätigen brauchen Orientierung über ihre Rolle und über den Werterahmen, den ihre Arbeit begleitet. So auch bei der GPM. Unter dem Motto „GPM – GreifbarPersönlichMotiviert – Ehrenamt zwischen Altruismus und Profitmaximierung“ befassten sich im Februar rund 130 GPM Aktive mit dem Ehrenamt. „Denn unser Verein ist nur so stark, wie sich die ehrenamtlich Tätigen einbringen“, betonte GPM Vorstand Gabriele Danzebrink die Bedeutung ehren amtlichen Engagements für die GPM. In einem World Café formulierten die Aktiven gemeinsam ihre Erwartungen, Rechte und Pflichten. Sie erörterten die Erwartungen des Verbands an ihre Tätigkeit und gingen der Frage nach, aus welchen Motivationsquellen sie schöpfen. Auch das Thema „Ethik“, an der sich ehrenamtliches Engagement zu messen hat, unterfütterten sie mit Ideen: Ihre Arbeit soll, so der Wunsch, noch mehr von gegenseitiger Wertschätzung, Verlässlichkeit, Ehrlichkeit und Offenheit getragen werden.

Reflexion über die eigene Tätigkeit
stand auf dem Arbeitsprogramm
der GPM Aktiven (Foto: Oliver Steeger)
Die jährlich stattfindende Tagung „GPM AKTIV“ gehört zwischenzeitlich zur Tradition der GPM. Der Vorstandsvorsitzende Andreas Frick hat sie vor drei Jahren ins Leben gerufen. Die Konferenz soll die in verschiedenen Gremien und Gruppen tätigen „Ehrenämtler“ vernetzen, ihren Austausch fördern, sie an Entscheidungen beteiligen sowie Synergien und Transparenz schaffen. Anlässlich dieser Konferenz kommen zudem Fachgruppen, Beiräte und Ausschüsse zu Arbeitstreffen zusammen, um abschließend ihren Vereinskollegen über ihre Tätigkeit zu berichten.
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