Von Aarti Sörensen
© GPM-Magazin PMaktuell - Heft 2/2009, Seite 51 - 52. Alle Rechte vorbehalten.
Unter der Überschrift „Projektwirtschaft – Deutschlands Zukunft“ veranstaltete das Hauptstadtbüro der GPM am 26.11.2008 im Haus der Deutschen Wirtschaft in Berlin erfolgreich einen weiteren parlamentarischen Abend. Rund 130 geladene Gäste fanden sich im Haus der Deutschen Wirtschaft ein, um die Vorträge von Stefan Schneider (Deutsche Bank Research) und Reinhard Wagner (Vorstand für PM-Forschung und Facharbeit der GPM) zu hören sowie den politischen Kommentaren von MdB Ute Berg (SPD) und MdB Alexander Dobrindt (CDU/CSU) zu folgen. Dr. Volker Wissing (FDP) und Peter Hettlich (B90/Die Grünen), beide ebenfalls Mitglieder des Bundestages, kommentierten in der Podiumsdiskussion abschließend die Inhalte aus Sicht der Politik; Prof. Hasso Reschke, Vorsitzender des GPM Kuratoriums, moderierte die Diskussion. Das Ziel: Wichtige Trends in Projektwirtschaft und Projektmanagement sollten von fachkundiger Seite beleuchtet und die gesellschaftlichen und politischen Implikationen dieser Entwicklungen herausgestellt werden.

Zukunftsperspektiven des Projektmanagements in der Diskussion (v. l. n. r.): Alexander Dobrindt, Ute Berg, Reinhard Wagner, Prof. Hasso Reschke, Stefan Schneider, Peter Hettlich (Foto: GPM)
Das Thema „Projektwirtschaft“ kann als eines der Trendthemen der GPM im Jahre 2008 gelesen werden. Die Studie prognostiziert einen Anstieg des Anteils der Projektwirtschaft an der Wertschöpfung in Deutschland von aktuell 2 Prozent auf 15 Prozent bis zum Jahre 2020. „Projektwirtschaft“ bedeutet aus der Sicht von Deutsche Bank Research vor allem eine temporäre, hochgradig kooperativ und international angelegte unternehmensübergreifende Zusammenarbeit in Projektform zur Realisierung eines Produktes. Damit erhält die Fähigkeit zum Management von komplexen unternehmensübergreifenden Projekten zentrale Bedeutung für den Unternehmenserfolg. Dem Projektmanagement kommt infolgedessen eine wachsende strategische Bedeutung zu.
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