Stimmen zum Ehrentag von Herrn Prof. Dr. Heinz Schelle
© GPM-Magazin PMaktuell - Heft 3/2008, Seite 9 - 10. Alle Rechte vorbehalten.
Prof. Heinz Schelle, Mitbegründer der Zeitschrift projektMANAGEMENT aktuell und seitdem mit ihr eng verbunden, feierte am 28. April 2008 seinen 70. Geburtstag. Jeder, der sich ernsthaft mit Projektmanagement beschäftigt, stolpert bald über seinen Namen. Sei es als Gründungs- und Ehrenmitglied der GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e.V., als erfolgreicher Buchautor, als Professor der Universität der Bundeswehr im Ruhestand, als gern gesehener Redner auf Veranstaltungen oder als Chefredakteur dieser Zeitschrift. Gleichzeitig ist Prof. Schelle bei der Bewahrung des Brauchtums in seiner Heimat Oberbayern aktiv. Man kennt ihn als sympathischen, humorvollen Menschen, der geradeheraus und mit viel Temperament seine Ansichten vertritt.

Ein Urgestein des Projekt-
managements: Prof. Heinz
Schelle (Foto: privat)
Glückwunsch!
Lieber Herr Professor Schelle,
als Geschäftsführerin die „richtigen“ Worte zu einem sich rundenden Geburtstag eines Schriftleiters zu finden, ist im „Normalfall“ nicht einfach. Bei Ihnen fällt es mir leicht, denn wir kennen uns. Über viele, ja sehr viele Jahre, haben wir gemeinsam die Zeitschrift, mehrere Bücher und auch das Loseblattwerk verlegt; ich als Produktmanagerin, Sie mal als Schriftleiter, Autor, Herausgeber oder alles zusammen. Daher wünsche ich Ihnen von ganzem Herzen: Alles Gute zum 70. Geburtstag und bleiben Sie so, wie Sie sind; nämlich gut gelaunt (für einen Bayern), immer auf dem Teppich geblieben, äußerst kompetent, geradlinig und eckig zugleich und immer für einen Spaß zu haben.
Vielen Dank für die vielen Jahre der engen Verbundenheit!
Gabriele Landes, Geschäftsführerin TÜV Media
Wie das Projektmanagement zu TÜV Media kam
Als TÜV Media – in den 80er-Jahren ein Verlag alter Schule – noch Verlag TÜV Rheinland und die heutigen Produktmanager noch Lektoren, wenig später Planer hießen, klingelte bei mir das Telefon. Eine freundliche bayerische Männerstimme sagte: „Schelle, Gesellschaft für Projektmanagement und Universität der Bundeswehr Neubiberg. Wir haben Ihre ASA sehr genau gelesen.“
Das war eine überraschende Einführung; denn die ASA hieß eigentlich „Angewandte Systemanalyse“ und war eine Zeitschrift für sehr komplex denkende Menschen. Da ging es um die Erfassung komplizierter Zusammenhänge und Systeme, die auch noch unscharfe Grenzbereiche aufwiesen. Die Inhalte verstanden auch in unserem TÜV wahrscheinlich außer dem Redakteur nur wenige Menschen.
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