Von Mey Mark Meyer
© GPM-Magazin PMaktuell - Heft 2/2008, Seite 37 - 40. Alle Rechte vorbehalten.
Vor gut vier Jahren erschien an dieser Stelle ein erster Bericht über PSNext. Der Hersteller Sciforma hatte sich seinerzeit entschieden, dem etablierten Project Scheduler eine von Grund auf neu entwickelte Software auf Java-Basis folgen zu lassen. Inzwischen ist aus der damaligen Version 1.0 die Version 2.5 geworden, die sich zu einer vollwertigen Multi-PMLösung mit Portfoliomanagement-Funktionalität entwickelt hat. Anlass genug, an dieser Stelle wieder einmal einen Blick auf die Software zu werfen.
Auf den allerersten Blick wirkt die Software kaum verändert: Nach dem Start stehen dem PSNext- Anwender bis zu zehn Register zur Verfügung. Jedes Register deckt einen bestimmten Funktionsbereich der Software ab. So erlaubt das Register „Planer“ (Abb. 1) beispielsweise den Zugriff auf die Ablauf- und Terminplanung sowie die Ressourcenzuordnungen. Unter dem Register „Ressourcen“ stehen dem Anwender die Ressourcenstammdaten einschließlich der Organisationsstruktur und bestimmter Qualifikationen für das Skillmanagement zur Verfügung.
Jede einzelne Registerkarte verfügt über eine eigenständige Menüleiste und wirkt damit wie eine eigenständige Anwendung. Wie viele Register ein Anwender im Einzelfall zu sehen bekommt, hängt von der Rolle des Anwenders ab. Ein Teammitglied wird zur Rückmeldung des Projektfortschritts mit dem Register „Mein PSNext“ auskommen, während ein Projektleiter zudem mindestens noch den „Planer“ und die „Berichte“ benötigt. Wer Teamfunktionen wie ein Diskussionsforum, Aufgabenlisten oder eine projektbezogene zentrale Dokumentenablage nutzen möchte, greift auf das Register „Zusammenarbeit“ zurück. Dadurch, dass die einzelnen Registermodule klar voneinander abgegrenzt sind, wird die umfangreiche Anwendung rollenbezogen angepasst, sodass sich dem Anwender die Bedienung der entsprechenden Module bereits nach kurzer Einarbeitung erschließt.

Abb. 1: In zehn eigenständigen Registern – hier das Planer-Register mit den Ressourcenzuordnungen – stellt PSNext seine Funktionen zur Verfügung.
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