Neue Strategie konsequent umgesetzt
Von Florian Dörrenberg, Werner Schmehr
© GPM-Magazin PMaktuell - Heft 1/2008, Seite 54 - 55. Alle Rechte vorbehalten.
Die internationale Gemeinschaft der Projektmanager wächst. Rund 44 Nationen sind jetzt unter dem Dach der IPMA International Project Management Association vereint.
In diesem Jahr traten auch die nationalen PM-Gesellschaften aus Kuwait und Kasachstan der IPMA als Mitglieder bei. Darüber hinaus sollen künftig verstärkte Annähe rungen zu den PM-Landesgesellschaften in Australien und Japan erfolgen; für Japan wurde bereits für zunächst zwei Jahre ein „Friendship Agreement“ geschlossen. Besondere Bedeutung kommt den neu aufgenommenen Kontaktgesprächen mit PMI (USA) zu. Hier wird erstmals seit langen Jahren wieder eine Kooperation angestrebt für sich überschneidende Bereiche, etwa Research und Accreditation of Higher Educational Institutions. Und: Innerhalb der IPMA-Familie soll das neue Prinzip der Lastenverteilung durch geänderte Mitgliedsbeiträge helfen, die jeweiligen nationalen PM-Initiativen in ihrem Engagement zu unterstützen und gleichzeitig die finanzielle Unabhängigkeit der IPMA abzusichern.
Diese Weichen in Richtung strategische Neuorientierung hat das IPMA-Council (Delegiertenversammlung) im September 2007 in Lissabon gestellt. Über sechzig Delegierte aus aller Welt kamen zusammen. Wichtiger Programmpunkt der Zusammenkunft in der Hauptstadt Portugals: die internationale Ausrichtung der IPMA hinsichtlich Kooperation mit anderen Institutionen so wie die Harmonisierung des Mitgliedsbestandes.
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