© GPM-Magazin PMaktuell - Heft 2/2007, Seite 69. Alle Rechte vorbehalten.
Das „24. Internationale Deutsche Projektmanagement Forum 2007“ findet am 16. und 17. Oktober in München statt. Die Weichen für den größten deutschen PM-Fachkongress sind gestellt. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, wie Dr. Dietmar Lange, zuständiger GPM-Vorstand, versichert. Den Teilnehmern stellt er schon jetzt einige spannende Neuerungen in Aussicht.
Was dürfen die Kongressteilnehmer vom kommenden PM-Forum erwarten?
Wir haben einige Neuerungen gegenüber den zurückliegenden Foren geplant. So werden wir zwei neue inhaltliche Akzente setzen. Wir planen einen Schwerpunkt zum Themenbereich „Aerospace and Defence“ im zweitägigen Hauptkongress. Zudem werden wir das Forum mit zwei Teilkongressen ergänzen, die am Montag vor dem Forum stattfinden werden. Der eine richtet sich an Lehrer und Schüler zum Thema „Projektarbeit und Schule“, der andere führt das Thema „PM und Wissenschaft“ fort, das bereits in den Jahren 1992, 2001 und 2003 den Auftakt bildete.
Das sind eine ganze Menge Neuheiten ...
Die Teilnehmer des Forums werden auch bekannten Themenschwerpunkten begegnen, beispielsweise „Ausbildung/Wissensmanagement“, „PM im Gesundheitswesen“, „PM in Bau und Anlagenbau“, „Strategisches Projektmanagement zur Umsetzung von Unternehmenszielen“ sowie einem Stream unter dem Titel „Projekte heute: Know-how – Aktion – Erfolg“, der innovative, praxisnahe Ansätze, Methoden und Werkzeuge vorstellt. Wir planen einen ausgewogenen Themenmix, um dem Informationsbedarf möglichst vieler Teilnehmer zu dienen.
Es heißt, die Teilnehmerzahl muss in diesem Jahr begrenzt werden.
Das ist wahr. Wir tagen in einer historischen Münchner Fabrik auf der Praterinsel, also zwischen Maximilianeum und Deutschem Museum. Die Gewölbehallen der ehemaligen Likörfabrik bilden eine schöne, eindrucksvolle Tagungsstätte. In die Hallen dürfen wir aber nur rund 350 Teilnehmer einlassen. Zusätzliche Teilnehmer wollen wir mit den Teilkongressen am Vortag des Forums ansprechen – ganz bewusst auch PM-Interessierte, die der GPM bislang noch nicht verbunden sind. Wir wollen beispielsweise für die Veranstaltung „Projektarbeit und Schulen“ 150 bis 200 Lehrer und Schüler begeistern. Das hat es in der GPM noch nie gegeben.
Das Programmkomitee hat sich im März konstituiert, Rolf Kaestner aus Hamburg ist der Vorsitzende.
Wir haben in das fünfzehnköpfige Gremium eine Reihe von im Ehrenamt tätige GPM-Aktive eingebunden, beispielsweise Kuratoriumsmitglieder oder Leiter der süddeutschen GPMRegionen. Das Forum wollen wir an die Region anbinden, in der die Veranstaltung zu Gast ist: deshalb auch ein Schwerpunkt zur Luft- und Raumfahrt, die in Bayern stark vertreten ist. Es gibt übrigens noch eine weitere personelle Neuerung: Erstmals haben wir einen Sekretär für das Programmkomitee eingestellt, Johannes Seifert, der als früherer Redakteur von Zeitschriften und Newslettern der GPM vielen Mitgliedern noch bekannt ist.
Stehen bereits Vorträge und Referenten fest?
Nein, das Programm ist innerhalb der festgelegten Streams noch offen. Bis zum 29. April erwarten wir noch weitere Vortragsangebote, über die wir bis Mitte Mai entscheiden.
Weitere Informationen: www.pmforum2007.de