PM Qualifizierung

PM Zertifizierung

GPM Awards

GPM Know-how

GPM Regional

Von Helmut Strohmeier

© GPM-Magazin PMaktuell - Heft 2/2007, Seite 15 - 20. Alle Rechte vorbehalten.
Mehr zum Thema

Zur bewährten Projektmanagementtradition gehört, ganz zu Beginn eines Vorhabens die Ziele exakt zu formulieren. Aus ihnen lässt sich dann eine logische Folge von Aktivitäten mit verantwortlichen Mitarbeitern, vorgesehenen Terminen und geschätztem Aufwand bilden. Ist auf dieser Grundlage dann die Entscheidung gefallen, das Projekt durchzuführen, hat ein Projektleiter die Abwicklung so zu steuern, dass anforderungsgerechte Ergebnisse im Rahmen des vereinbarten Budgets und der Termine entstehen. Der Erfolg des Projektes wie auch der des Projektleiters misst sich daran, ob es ihm bis zum Projektabschluss gelingt, das allseits bekannte magische Dreieck aus beanspruchter Qualität, vereinbarten Terminen und vorgegebenem Budget im Gleichgewicht zu halten.

Was aber, wenn das Projekt in höchstdynamischer Umgebung stattzufinden hat, wenn sich Arbeitsbereiche späterer Nutzer ganz unabhängig vom Projekt, aber mit gehöriger Auswirkung auf dieses ständig verändern? Was, wenn zu Beginn des Projekts zwar Wünsche und Hoffnungen (wir wollen neue Kundengruppen erschließen) beschreibbar sind, aber noch längst nicht klar ist, was dazu nötig ist (sollen wir neue Internet-Software einrichten oder unsere Vertriebsorganisation straffen, oder vielleicht beides?). Das Projekt so lange auf Eis legen, bis sich die Organisation beruhigt hat, und erst dann loslegen, wenn sie ihre Wünsche klar und eindeutig formulieren kann?

Die Eigenheiten des Organisationsprojekts

Die Hoffnung, ein Unternehmen könne erst stabile Verhältnisse herstellen, bevor es ein Projekt in Angriff nimmt, war schon in der Vergangenheit eher trügerisch. Künftig aber wird das noch viel weniger der Fall sein, denn wenn man den Auguren glaubt, wird die Dynamik der Märkte unter dem Stichwort Globalisierung eher noch zunehmen. Unternehmen werden so gesehen auf absehbare Zeit nicht mehr in eine stabile Phase der Ruhe kommen und wenn doch, dann brauchen sie eher den Konkursverwalter als Projekte. Sie werden robust gegenüber Dynamik [1] werden müssen, um überhaupt überleben zu können.

Um was es hier also geht, sind Organisationsprojekte, Projekte, mit denen sich Unternehmen stärken wollen, um im verschärften Wettbewerb bestehen zu können. Projekte, die eine Reorganisation herbeiführen und die dazu häufig Informationstechnik zu erneuern, zu ergänzen oder anzupassen haben. Es ist zu erwarten, dass sich Projekte dieser Art künftig mehr noch als bereits gewohnt in turbulenten Umgebungen abspielen werden. Wir werden sie dennoch angehen und zum Erfolg führen müssen, denn abwarten hieße, den Mitbewerbern den Vortritt zu lassen. Die typischen Merkmale dieser Projekte werden nun aber noch deutlicher zutage treten.



... Weiterlesen in PDF-Ausgabe (Für registrierte GPM-Mitglieder)

---> Zum Inhaltsverzeichnis von PMaktuell - Heft 2/2007

GPM-Mitglieder erhalten ein kostenfreies Abonnement von projektMANAGEMENTaktuell.
Informieren Sie sich über die Vorteile der GPM-Mitgliedschaft

Gesamter Beitrag
Acrobat Reader ab 5.0 erforderlich! Download für Mitglieder der GPM
Anmeldung mit Ihrer Mitgliedsnummer (Nähere Hinweise)
Anregungen?
Wenn Sie Anregungen zur Online-Ausgabe von PM aktuell haben oder Fehler entdecken, senden Sie bitte eine Nachricht an
PM-Qualifizierung
auf hohem Niveau

Weitere Info...

↑↑↑     --     Impressum | Sitemap | Login Redaktion     --     ↑↑↑ Kontakt | \

Powered by pmwiki-2.2.50 - Optimiert für Bildschirmauflösungen ab 1024 x 768