Studie zu Projektmanagementsoftware der Universität Osnabrück

Von Frederik Ahlemann, Elisabeth Wieland

© GPM-Magazin PMaktuell - Heft 1/2007, Seite 53 - 57. Alle Rechte vorbehalten.
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Die richtige Software gilt als wichtiger Baustein für ein erfolgreiches Projektmanagement im Unternehmen. Doch die Auswahl eines geeigneten Produkts ist nicht einfach: Weit über 200 Anbieter tummeln sich auf dem internationalen Markt. Die Universität Osnabrück hat zum vierten Mal weltweit führende Projektmanagement-Softwaresysteme anhand von über 100 Kriterien analysiert und miteinander verglichen. Die Studie zeigt: Funktionalitäten zum Portfoliomanagement sind mittlerweile fester Bestandteil der Systeme. Zudem steht bei der Weiterentwicklung von Projektmanagementsoftware vermehrt das Wissensmanagement im Vordergrund.

Ausrichtung der Studie an aktuellen Marktentwicklungen

Das Angebot von Projektmanagementsoftware ist heute vielfältiger denn je. Zum einen hat sich das Leistungsspektrum der Systeme erweitert. So ist die Netzplantechnik heute nur noch eine von vielen Funktionen. Zum anderen hat sich der Adressatenkreis vergrößert. Viele Produkte sprechen mittlerweile alle Projektstakeholder an – nicht nur Projektleiter, sondern auch Projektteams, Lenkungsausschüsse, Projektbüros, Kunden, Lieferanten sowie das Topmanagement.

In der mittlerweile vierten Auflage seiner Marktstudie hat das Forschungszentrum für Innovationssysteme in Projekt- und Innovationsnetzwerken (ISPRI) der Universität Osnabrück Multiprojektmanagement-Systeme untersucht. Die Studie „Project Management Software Systems – Requirements, Selection Process and Products“ entstand in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Projektmanagement e. V. (GPM) und dem „Projekt Magazin“ im Zeitraum von Juli 2005 bis März 2006. Sie basiert auf einer Herstellerbefragung und einer umfassenden Analyse der Systeme. Dabei spielten drei zentrale Fragen eine Rolle :

  • Welche Projektmanagementprozesse unterstützen die Systeme?
  • Welche Führungsebenen werden adressiert?
  • Wie flexibel sind die Systeme an individuelle Anforderungen anpassbar?

Zeitliche Schwerpunktverschiebung bei der Entwicklung von Projektmanagementsoftware



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