Der neue Maßstab für die Kompetenz im Projektmanagement
Von Hans Knöpfel
© GPM-Magazin PMaktuell - Heft 4/2006, Seite 71 - 72. Alle Rechte vorbehalten.
Die Zertifizierung nach dem universalen Vier-Ebenen-System der IPMA (International Project Management Association) hat mit seiner Anwendung in 30 bis 40 Ländern im letzten Jahrzehnt eine weltweite Anerkennung und mit zurzeit 10.000 bis 15.000 Zertifikaten pro Jahr eine hohe Verbreitung gefunden. Entsprechend hoch ist die Verantwortung für die ICB (IPMA Competence Baseline) als inhaltliche Grundlage für diese Zertifizierungen.
Die erste offizielle Version 2.0 der ICB baute auf den in den neunziger Jahren entwickelten englischen, schweizerischen, französischen und deutschen Zertifizierungsgrundlagen und deren Verarbeitung durch Olaf Pannenbäcker auf. Sie wurde nach einem breiten Konsultationsverfahren und Abstimmungen im Council of Delegates im Jahr 1999 in Kraft gesetzt. Fünf Jahre später beschloss die IPMA, eine grundsätzliche Überarbeitung vorzunehmen. Nun liegt die ICB-Version 3.0 vor. Die Mitgliederländer der IPMA arbeiteten daran intensiv mit und stimmten der neuen Grundlage im Council of Delegates im März 2006 zu. Folgende Änderungen charakterisieren die ICB-Version 3.0:
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