Ein großer Schritt voran
Von Martin Bialas, Matthias Jäger, Mey Mark Meyer
© GPM-Magazin PMaktuell - Heft 4/2006, Seite 63 - 67. Alle Rechte vorbehalten.
Microsofts Projektmanagementsoftware dürfte das mit Abstand bekannteste Produkt dieses Marktsegments sein. Lange hat Microsoft an Project keine Änderungen mehr vorgenommen, wenn man von den Service Packs der Version 2003 absieht. Nun steht die Version 2007 vor der Tür. Folgt man den Ausführungen des Anbieters, bietet diese vor allem eine verbesserte Benutzerfreundlichkeit beim Project Client und technische Verbesserungen beim Server. Ganz neu hinzugekommen ist der Project Portfolio Server, mit dem Microsoft die Zielrichtung seiner Anwendung deutlich auf Portfoliomanagement erweitern möchte. Angesichts dieser Zielsetzung lohnt sich eine genauere Betrachtung: Was also ist in Microsoft Office Project 2007 besser geworden?
In der Praxis trifft man Project 2007 in der Standardoder Professional-Version häufig als allein stehende Installation komplett ohne den Project Server an. Wenngleich die Software in dieser Konfiguration kein projektübergreifendes effektives Ressourcenmanagement ermöglicht, bietet sie doch die Funktionalität, um Ablauf- und Terminpläne zu erstellen und den Projektfortschritt grundlegend zu erfassen. Studien zum Anwendungsstand von Projektmanagementsoftware – wie etwa die an dieser Stelle vor einem Jahr vorgestellte Studie der Universität Bremen – zeigen, dass die Nutzung von Projektmanagementsoftware in den meisten Projekten derzeit nicht über diese Funktionalität hinausgeht. Die nachfolgende Betrachtung der neuen Version beginnt daher mit den Neuerungen des Clients, betrachtet dann die Innovationen im Project Server und schließlich den neu hinzugekommenen Project Portfolio Server. Diesem Beitrag liegt die Version Beta 2 zugrunde, die trotz noch möglicher Änderungen bereits ein sehr gutes Bild der endgültigen Version bieten sollte.

MS Project 2007 verfügt nun über eine mehrstufige Undo-Funktion und hebt Änderungen im Projektplan farblich hervor.
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