PM Qualifizierung

PM Zertifizierung

GPM Awards

GPM Know-how

GPM Regional

Die Bedeutung des Projektmanagement-Instrumentariums für den Innovationsprozess

Von Walter Kästel

© GPM-Magazin PMaktuell - Heft 3/2006, Seite 20 - 25. Alle Rechte vorbehalten.
Mehr zum Thema

In diesem Beitrag wird der Prozessverlauf einer Innovation beschrieben. Projektmanagement wird hier eingeführt unter dem Gesichtspunkt der Ergebnisverantwortlichkeit für einen Innovationsprozess. Eine Innovation lässt sich in die drei Phasen Ideenfindung, Durchführung und Vermarktung einteilen. Der mittlere Teil, die Durchführung, wird uneingeschränkt mit den etablierten Methoden des Projektmanagements ausgeführt. Sie enthalten sowohl operative als auch strategische Komponenten. Es besteht hier kein Bedarf, neue Begriffe und Prozesse einzuführen, wie dies häufig praktiziert wird.

1 Einleitung

Der Begriff „Innovation“ wie auch der Begriff „Projekt“ teilen das Schicksal, dass sie in ihrem Bedeutungswert einer starken Inflation unterliegen. Dies führt oft dazu, dass diese Begriffe im Unternehmen inflationär benutzt werden. Damit sagen diese Begriffe fast nichts mehr aus, und der Bezug zum konkreten Handeln geht verloren. Manchmal wird der Begriff Innovation mit seinen Teilmengen gleichgesetzt. Man gewinnt den Eindruck, dass Innovationspolitik eine umformulierte Produkt-, Marketing-, Vertriebs-, Fertigungs- oder Informationspolitik ist. Selten wird in Vorträgen und in der Literatur der Gesamtprozess eines Innovationsvorgangs benannt.

Andererseits werden Vorgänge, die klar mit der Methode des Projektmanagements beschrieben werden könnten, mit anderen Begriffen belegt. Beispiele sind Quality Function Deployment, Wertanalyse oder ISO 9000. Die Begriffe aus dem Methodenkoffer des Projektmanagements werden hier schlicht und einfach weitgehend ignoriert.

Im Umfeld des Begriffs „Innovation“ tauchen zwei Unterbegriffe immer wieder auf: der Begriff „Neuerung“ und der Begriff „wirtschaftliche Verwertung“ mit wirtschaftlichem Erfolg. Die Höhe der Neuerung und deren Verwertung sollen zunächst nicht als Gradmesser für eine Innovation betrachtet werden. Auch kleine wirtschaftliche Erfolgsbausteine sind wichtig für ein Unternehmen.


Die drei Phasen des Innovationsprozesses

Auch der Zeitbezug einer Innovation ist wichtig. Eine Innovation wirkt sich nie sofort auf den Unternehmenserfolg aus, sondern immer erst später. Das Thema fällt damit zunächst in den Aufgabenbereich der strategischen Planung eines Unternehmens. Mit einer Investition sind in der Regel Geld, Mühe und Schweiß verbunden, mit anderen Worten: Neues gegen Widerstände einführen, durchsetzen und kontrollieren. Eine Innovation zielt auf eine beständige Verbesserung und Zukunftssicherung der Situation des Unternehmens oder der Institution.


... Weiterlesen in PDF-Ausgabe (Für registrierte GPM-Mitglieder)

---> Zum Inhaltsverzeichnis von PMaktuell - Heft 3/2006

GPM-Mitglieder erhalten ein kostenfreies Abonnement von projektMANAGEMENTaktuell.
Informieren Sie sich über die Vorteile der GPM-Mitgliedschaft

Gesamter Beitrag
Acrobat Reader ab 5.0 erforderlich! Download für Mitglieder der GPM
Anmeldung mit Ihrer Mitgliedsnummer (Nähere Hinweise)
Anregungen?
Wenn Sie Anregungen zur Online-Ausgabe von PM aktuell haben oder Fehler entdecken, senden Sie bitte eine Nachricht an
PM-Qualifizierung
auf hohem Niveau

Weitere Info...

↑↑↑     --     Impressum | Sitemap | Login Redaktion     --     ↑↑↑ Kontakt | \

Powered by pmwiki-2.2.50 - Optimiert für Bildschirmauflösungen ab 1024 x 768