Einige Entwicklungslinien
Von Heinz Schelle
© GPM-Magazin PMaktuell - Heft 2/2006, Seite 62 - 63. Alle Rechte vorbehalten.
Ich war selbst nicht auf dem Weltkongress, sondern habe lediglich die rund 160 auf der TagungsCD gespeicherten Beiträge bzw. Titel gelesen, eine recht mühsame Aufgabe, wie sich bald herausstellte. In den nicht seltenen Fällen, in denen weder Volltext noch Abstract verfügbar waren, habe ich versucht, aus dem Vortragstitel auf den Inhalt zu schließen. Wegen der Fülle der Referate werden in der Regel keine einzelnen Beiträge zitiert, auch wenn sie noch so bemerkenswert und originell sind. Nur in wenigen Fällen wurde von dieser Regel abgewichen. Es wurde unterstellt, dass ein Weltkongress mit so vielen Teilnehmern am ehesten und frühesten Trends in unserer Disziplin erkennen lässt. Um eine berechtige Kritik gleich vorwegzunehmen: Man sieht nur, was man kennt, oder, zynisch und etwas übertrieben ausgedrückt: Wer nur einen Hammer hat, sieht die ganze Welt als Nagel. Das will sagen: Meine Zusammenfassung ist durchaus subjektiv. Ein anderer Leser würde möglicherweise ganz andere Trends aus den Vorträgen herauslesen.
Wer die Meinungen von zwei anderen Autoren zur Entwicklung der Disziplin Projektmanagement kennen lernen will, dem sei der Tagungsbeitrag von David Pells (USA) und Vladimir Mikheev (Russland) „Beyond Maturity – How Modern Project Management Can Turn Dreams into Reality“ empfohlen. ils
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