Unternehmensführung und Projektmanagement – Beyond any Standard
Von Peter Ueberfeldt
© GPM-Magazin PMaktuell - Heft 2/2006, Seite 59 - 60. Alle Rechte vorbehalten.
In die Professionalisierung des Projektmanagements wird durch Standardisierung, Ausbildung und Zertifizierung viel investiert. Dieser Invest scheint sich aber von der Projekterfolgsquote zu entkoppeln. Unterschiedliche Studien belegen, dass die Wahrscheinlichkeit, dass ein Projekt seine angestrebten Ziele verfehlt, in den letzten Jahren noch signifikant zugenommen hat. Von der Erkenntnis geleitet, dass der Lösungshorizont weiter gefasst werden muss, stellte das FAST-Institut der Fachochschule Würzburg seine Open-Space-Konferenz im Dezember 2005 unter das Thema „Unternehmensführung und Projektmanagement – Beyond any Standard“.

Dr. Gerhard Wohland machte auf die Gefahren eines zu standardlastigen Projektmanagements aufmerksam und zeigte stattdessen Wege zu einem „transmethodischen Projektmanagement“ (Foto: FAST-Institut)
Bereits zum zweiten Mal haben fünf engagierte Praktiker (Günther Thoma und Uwe Feddern, beide step process management, Friedhelm Müller, Tiba Managementberatung, Stephan Reichold, KWP Unternehmensberatung, Peter Ueberfeldt, Lufthansa Systems AG) in ihrem gemeinsamen Interesse, durch intelligente Projektarbeit zur Wertschöpfung in Unternehmen beizutragen, kritische Fragen gestellt:
- Bis wohin machen Standards Sinn und ab wann werden sie dysfunktional?
- Wie kann man – insbesondere angesichts der Zunahme von komplexen Projekten – der Vielfalt an Personen mit unterschiedlichen Talenten und Kompetenzen kreative Freiräume für innovative Lösungen gewähren und zugleich zielorientiert steuern?
- Wie muss das Zusammenspiel zwischen Linienund Projektmanagement gestaltet sein, damit in gemeinsamer Verantwortung ein Projekt erfolgreich durchgeführt werden kann?
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