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IT-Projektmanagement mit Vorgehensmodellen

Von Mey Mark Meyer

© GPM-Magazin PMaktuell - Heft 2/2006, Seite 50 - 52. Alle Rechte vorbehalten.
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IT-Projektmanagement erfordert besondere Tools: Folgt man den Ausführungen des Anbieters microTOOL, dann benötigen IT-Projekte andere Methoden als nur die Netzplantechnik, die „in einer Zeit entstanden ist, als es IT-Projekte noch gar nicht gab“. Vor diesem Hintergrund tritt in-Step in verschiedenen Editionen an, um ein an Vorgehensmodellen orientiertes, ergebnisorientiertes Projektmanagement für IT-Projekte zu unterstützen. Die Neugierde ist damit allemal geweckt und die Fragestellung formuliert: Was also leistet in-Step und wie lässt es sich handhaben?

Abhängig von der eingesetzten in-Step-Edition liefert microTOOL Unterstützung für verschiedene Vorgehensmodelle aus. Die „Projektmanagement- Edition“ zielt auf Anwender ab, die ihre eigenen Vorgehensmodelle entwickeln, nutzen und optimieren möchten. Darüber hinaus stehen auch vorgefertigte Modelle zur Verfügung. Neben der Edition für Prince 2, einer actiF-Edition für iterative (agile) Softwareentwicklung, und dem V-Modell 97 bietet in-Step die Möglichkeit, auf das V-Modell XT zurückzugreifen.

Um es vorwegzunehmen: Die Frage, ob die Netzplantechnik oder das IT-Projekt zuerst existierten oder ob gar die Implementierung der Netzplantechnik einst oft als ITProjekt daherkam, soll an dieser Stelle nicht diskutiert werden. Ob Netzplantechnik für IT-Projekte geeignet ist, braucht ebenfalls nicht erörtert zu werden: Die einzelnen Projekt-Aktivitäten verknüpft in-Step mittels so genannter Kontrollflüsse. Mit ihnen lassen sich Vorgänger und Nachfolger einer Aktivität mit Zeitabständen sowie unterschiedlichen Referenzpunkten (Ende-Anfang, Anfang- Anfang, …) festlegen. Der eine oder andere Leser mag da ein gewisses Déjà-vu erleben.

Grundlagen in der Projektmanagement-Edition

Für den ersten Kontakt mit der Anwendung bietet sich die Projektmanagement-Edition an. Auf die Unterstützung für das V-Modell XT wird später gesondert eingegangen. Die Strukturierung eines neuen Projekts wird dem Anwender durch vorgegebene Standard-Aktivitäten erleichtert. Mit diesen kann die Projektstruktur schrittweise weiter untergliedert werden. Diese anpassbaren Aktivitäts- Vorlagen lassen sich vorab mit Ressourcen- und Kostenzuordnungen versehen und beschleunigen damit die Projektplanung bei ähnlichen Projekten erheblich. In Abhängigkeit von der gewählten Projektvorlage stellt in-Step so zu den einzelnen Teilprojekten und Arbeitspaketen sinnvolle Verfeinerungen bereit, die nur noch angepasst zu werden brauchen.


Abb.: Der Tailoring-Assistent von in-Step erleichtert die Anpassung
des V-Modells XT an das eigene Projekt.



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