Von Norbert Hillebrand
Unter dem Motto „Projektportfolios effektiv entwickeln und effizient steuern“ fand am 22. und 23. Februar in Frankfurt eine Expertentagung statt. Veranstaltet wurde die Tagung von der GPM und dem Institut für Projektmanagement (München) in Zusammenarbeit mit Campana & Schott Realisierungsmanagement (Frankfurt). Zwölf Referenten aus Praxis und Hochschule vermittelten einen qualifizierten Überblick über alle Facetten des Projektportfolio-Managements. Auslöser der Tagung war die Beobachtung, dass Projektportfolio-Management in vielen Unternehmen immer dringlicher wird und ein „erhöhtes Augenmerk des Managements verlangt“, so die Organisatoren Prof. Hasso Reschke und Dr. Eric Schott.
Wichtige Begriffe werden dabei leider nicht immer eindeutig benutzt. Multiprojektmanagement (MPM) meint ganzheitliches Management einer Mehrzahl paralleler Projekte durch entsprechende Organisationsstrukturen, Methoden und Prozesse. Also Organisationsformen, die eine unternehmensweite Zusammenarbeit zwischen Projekten sowie zwischen Projekten und Linie auf allen Unternehmensebenen unterstützen.
Von Projektportfolio-Management (PPM) spricht man dann, wenn alle Projekte und Programme eines Unternehmens bezogen auf Planung, Steuerung und Anpassung in einem Portfolio ausgerichtet werden. Das Projektportfolio-Management ist eine Untermenge des Multiprojektmanagements. PPM fokussiert auf die Prozesse zwischen den Projekten und nicht auf die Prozesse innerhalb einzelner Projekte. Es dient der Umsetzung strategischer Entscheidungen und bedient sich iterativer Priorisierungs-, Entscheidungs- und Controlling-Prozesse
© GPM-Magazin PMaktuell - Heft 2/2005, Seite 59. Alle Rechte vorbehalten.
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