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Von Horst Geschka

Die Bedeutung von Innovationen für die Existenz- und Zukunftssicherung eines Unternehmens ist heute von den meisten Unternehmen erkannt worden. Das Topmanagement gibt permanent entsprechende Erklärungen intern, aber auch nach außen ab. Innovation wird als sehr wichtig angesehen. Die Umsetzung dieser Erkenntnis ist ein systematisches Innovationsmanagement. Inzwischen ist auch das Innovationsmanagement empirisch gründlich erforscht worden; Erfolgsfaktoren wurden herausgearbeitet, Erfolgsbeispiele liegen vor und eine ganze Reihe bewährter Tools hat sich herausgebildet. Die konsequente Umsetzung ist in vielen Unternehmen noch nicht erfolgt; es bestehen noch Verbesserungspotenziale.

Der Innovationsprozess im Unternehmen

Bevor aus einer Idee ein Produkt auf dem Markt wird, durchläuft diese Idee viele Entwicklungs- und Bewertungsstufen – den Innovationsprozess. Abbildung 1 zeigt die Phasen des Innovationsprozesses: Er beginnt mit der Konzeptfindung, dann folgt das eigentliche Innovationsprojekt, das wiederum in drei Phasen gegliedert werden kann.


Abb. 1: Die Phasen des Innovationsprozesses

In der ersten Phase, der Konzeptfindung, werden nach einer strategischen Ausrichtung Ideen generiert, ausgewählt und zu umsetzbaren Konzepten weiterentwickelt.

Die zweite Phase des Innovationsprozesses umfasst die konzeptionelle Entwicklung der Innovationskomponenten. Eine Innovation besteht nicht nur aus einem neuen Produkt, sondern in der Regel aus vielen verschiedenen Neuerungen rund um das Produkt – den Innovationskomponenten: Dazu gehören neben dem neuen Produkt unter anderem neue Serviceleistungen, neue Marketingstrategien, neue Vertriebskonzepte, neue EDV-Konzepte und neue Produktionseinrichtungen oder -abläufe.

In der dritten Phase des Innovationsprozesses erfolgt die Realisierung der vorher konzeptionell entwickelten Innovationskomponenten. Dabei ist zu beachten, dass die Verfügbarkeit aller Innovationskomponenten auf den gleichen Zeitpunkt, nämlich die Markteinführung, ausgerichtet sein muss. Einzige Ausnahme bildet hier das Marketing, das mit einem gewissen zeitlichen Vorlauf zur Markteinführung einsetzen muss.

Die vierte Phase des Innovationsprozesses ist die Einführung der Innovation am Markt.

© GPM-Magazin PMaktuell - Heft 2/2005, Seite 24 - 29. Alle Rechte vorbehalten.



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