Von Siegfried Seibert, Reinhard Wagner
Welche Folgen haben die Internationalisierung und die zunehmende Vernetzung von Automotive-Projekten und wie kann Projektmanagement helfen, die in letzter Zeit immer problematischer gewordene Produktqualität zu verbessern? Mit diesen Fragen haben sich bereits in der Vergangenheit mehrere GPM-Expertentagungen beschäftigt, letztmals im Oktober 2003 (siehe projektMANAGEMENTaktuell 1/2004, S. 15). Das Echo auf die damals diskutierten Fragen war größer als erwartet. Grund genug für die Organisatoren Prof. Hasso Reschke und Reinhard Wagner, mit Unterstützung der GPM-Fachgruppe Automotive-PM die erfolgreiche Tagungsreihe fortzusetzen. Am 10. und 11. November 2004 trafen sich in Darmstadt erneut rund 100 Experten, um sich über neueste Trends im Automotive-Projektmanagement aus erster Hand ein Bild zu machen.

Reinhard Wagner bei der Erläuterung der
Zukunftswerkstatt Foto: Siegfried Seibert
Hierbei bedienten sich die Veranstalter eines besonderen Highlights, um den Erfahrungsaustausch und das Networking zwischen den Teilnehmern zu fördern: In drei interaktiven Kleingruppen wurden in Form einer „Zukunftswerkstatt“ kritische Erfolgsfaktoren und innovative Konzepte für das Automotive-PM der kommenden Jahre diskutiert.
Die Zukunftswerkstatt ist eine innovative Methode, um in einer Gruppe zukunftsbezogene Probleme zu analysieren und konkrete Schritte zu deren Lösung zu erarbeiten. Die Grundeinstellung: Zukunft ist gestaltbar. Dabei sollen durch die Aktivierung möglichst vieler Teilnehmer Lösungen gefunden werden, die auch wirklich umsetzbar sind. In der Zukunftswerkstatt kommen dazu unterschiedliche Moderationsmethoden zum Einsatz. Sie sollen den Dialog zwischen den Teilnehmern anregen und helfen, besonders vielfältige und kreative Lösungsansätze zu erzeugen.
© GPM-Magazin PMaktuell - Heft 1/2005, Seite 48 - 49. Alle Rechte vorbehalten.
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