„Kooperative Konfliktlösung in Projekten “
Von Christine Schmidt

Von links nach rechts –sitzend: B.Freese, C.Schmidt,
C.Eckhart und Dr.H.Leuschner; stehend: R.Straube,
M.Lieber, T.Reich und K.Everts (Foto: privat)
„Kooperative Konfliktlösung in Projekten “,so lautet der Arbeitstitel der neuen GPM-Fachgruppe, die Ende 2004 –unter dem Stichwort „Mediation “–gegründet wurde. Acht Mitstreiter aus allen Ecken Deutschlands (Konfliktmanager, Kommunikationsexperten und Mediatoren) haben sich inzwischen ein zweites Mal in Nürnberg getroffen und ihre Ziele, Aufgaben sowie erste Aktivitäten festgelegt.
Eines der Hauptziele der Fachgruppe ist es, die kooperative Konfliktlösung mittels eines neutralen Dritten bei projektgefährdenden Konfliktsituationen voranzutreiben. Neben der Mediation wird die Fachgruppe auch weitere Konfliktlösungstechniken mit einbeziehen und kritisch reflektieren. Die Praxis steht dabei im Vordergrund. Der Nutzen der kooperativen Konfliktlösungsverfahren soll anhand von Best-Practice-Beispielen herausgestellt werden und die Hemmschwelle zur Einschaltung eines neutralen Dritten soll gesenkt werden. Dabei ist angedacht, Projektleitern Tools für konkrete Konfliktsituationen zur Verfügung zu stellen.
Erste Aufgabenschwerpunkte sind die Bestandsaufnahme der bestehenden Methoden und Techniken, die Planung möglicher Fachgruppenprodukte und der Aufbau einer einheitlichen Begriffsterminologie.
© GPM-Magazin PMaktuell - Heft 2/2004, Seite 26. Alle Rechte vorbehalten.