
Plastikmünzen als Projektbudget, Ereigniskarten für unvor
hergesehene Zwischenfälle: Mit "projactivity" spielen bis zu
24 Teilnehmer ein Projekt durch (Foto: Getoq Consulting)
Projektmanagement buchstäblich begreifbar machen: Für ihre Projektmanagement- Simulation entdeckten Bremer Unternehmensberater und Trainer das klassische Planspiel. Auf einem Simulationsboard – einer Art Spielbrett – spielen bis zu 24 Teilnehmer alle Projektphasen durch. Spielgeld macht das Budget „anfassbar“. Ereigniskarten mit Änderungswünschen der Kunden oder Ausfall fest eingeplanter Mitarbeiter geben dem Planspiel „projactivity“ die Würze realistischen Projektalltags. Computer und Software setzt das Bremer Team für die Simulation nicht ein. „Die Visualisierung auf dem Board und das Anfassen der Bausteine erleichtern den Lerntransfer“, hat Berater Joachim Beck festgestellt, der in eineinhalbjähriger Arbeit das Spiel entwickelt hat.
Mit dieser spielerischen Simulation trainieren die Bremer Berater Projektleiter und Projektmitarbeiter. Bislang setzte Beck seine Simulation in der Automotive-Branche, in der IT-Branche sowie im Food-Bereich ein. „Wir haben festgestellt, dass projactivity hilft, Projekte in ihrem Gesamtzusammenhang zu verstehen und ein Gefühl für Projektmanagement zu entwickeln“, erläutert Beck.
© GPM-Magazin PMaktuell - Heft 2/2004, Seite 48. Alle Rechte vorbehalten.
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