Von Mey Mark Meyer
Die aktuelle Version 2004 aus dem Hause PUS wurde verstärkt mit Blick auf die Einbindung in die Unternehmensstruktur und die vorhandene IT auch für größere Unternehmen entwickelt. Dabei überzeugt PQM durch hohe Flexibilität: Individuelle Programmerweiterungen lassen sich nahtlos in die Anwendung integrieren und für das Berichtswesen steht mit MS Office eine ebenfalls frei programmierbare Basis bereit. Die transparent verwaltete Projekthistorie ermöglicht umfangreiche Abweichungsanalysen und systematisches Lernen für zukünftige Projekte.
Bereits der Name verdeutlicht, dass dieses Produkt mehr sein will als ein weiteres Tool zur Planung und Steuerung von Projekten: „PQM – Projekt und Qualitätsmanagement“ weckt unterschiedlichste Erwartungen – Grund genug, das Programm näher zu betrachten.
Neben den „klassischen“ Aufgaben der Ablauf- und Terminplanung sowie des Ressourcenmanagements unterstützt PQM die Projektarbeit auch durch die Möglichkeit, Dokumente direkt in der programminternen Datenbank zu speichern oder auf externe Dokumente zu verweisen. Auf dem Gebiet des Kostenmanagements überzeugt neben der obligatorischen Kostenarten- und Kostenstellenerfassung die sehr flexible Definition unterschiedlicher Kostensätze für die Ressourcen. In „Strukturbäumen“ lassen sich Projekt- und Unternehmensstrukturen ebenso abbilden wie die Zugehörigkeiten von Ressourcen. Neben dem die Projektstruktur widerspiegelnden Systembaum erlaubt der Phasenbaum die parallele Betrachtung des Projekts im Kontext des verwendeten Phasenmodells.

Die abgestufte Darstellung verdeutlicht die Ressourcenauslastung
Wenn sich eine PM-Software an das in einem Unternehmen gelebte PM-System anpassen soll, dann stellt dies hohe Anforderungen an die Flexibilität. PQM erlaubt sowohl die sehr individuelle Auswertung der Projektdaten als auch die Erweiterung der Software um eigene Module, die sich nahtlos in das Produkt einbinden lassen. Solche Module können beispielsweise benötigte Schnittstellen zu vorhandener Software realisieren. Da PQM für Programmierer über ein gut kommentiertes COM-Modell ansprechbar ist, besteht nicht nur Zugriff auf Projektdaten, sondern z. B. auch auf die Eigenschaften von aktuell im Programm markierten Vorgängen bis hin zu Formatierungen im Balkenplan. Individuelle Erweiterungen lassen sich mittels dieser Architektur kostengünstig realisieren – ob als Eigenentwicklung oder durch den Hersteller.
© GPM-Magazin PMaktuell - Heft 2/2004, Seite 40 - 42. Alle Rechte vorbehalten.
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