Von Mey Mark Meyer
Mit PSNext stellt sich Sciforma als Hersteller der bekannten Software „Project Scheduler“ (PS) noch einmal ganz neu auf: Nur der Name deutet auf eine reine Weiterentwicklung hin – das Produkt ist eine komplette Neuentwicklung. Dabei wurden die klassischen Aufgaben einer Projektmanagementsoftware erstmals auf die innovative J2EE-Plattform gestellt und mit nützlichen Workflows für unternehmensweites Multiprojektmanagement ergänzt. Hinzu kommt ein neues, flexibles Lizenzmodell. Die GPM-Fachgruppe „PM-Software“ hat sich das Produkt angesehen.
Wer sich den Markt für Projektmanagement- Software heute anschaut, findet kaum noch ein Produkt ohne „Internet-Anbindung“. Dabei handelt es sich oft um Erweiterungen bestehender Windows-Applikationen um die Möglichkeit, Berichte im HTML-Format zu speichern, oder um ein Web-Frontend für die dezentrale Erfassung von Ist-Aufwänden. Die HTML-basierten reinen Webanwendungen weisen dagegen eine den technologischen Restriktionen Tribut zollende Benutzeroberfläche auf, die von dem Bedienungskonzept herkömmlicher grafischer Benutzeroberflächen (z. B. Windows-Oberfläche mit Mehrfenstertechnik, Kontextmenüs, Drag & Drop etc.) abweicht. Spätestens bei der Arbeit in der vernetzten Balkenplandarstellung werden diese Konzepte oft schmerzlich vermisst.

Das Planerregister ermöglicht mit Balkenplan und Tabellen in individualisierbaren Ansichten
Sciforma ist mit PSNext einen entscheidenden Schritt weiter gegangen: Die gesamte Anwendung läuft auf Basis der „Java 2 Platform Enterprise Edition“ (J2EE). Auf Anwenderseite ist damit nur ein appletfähiger Browser wie z. B. der weit verbreitete Internet Explorer erforderlich. Die eigentliche Geschäftslogik und das Datenbanksystem laufen auf einem oder mehreren Servern.
© GPM-Magazin PMaktuell - Heft 1/2004, Seite 32 - 34. Alle Rechte vorbehalten.
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