Lächelnd quittiert GPM-Vorstand Günter Rackelmann die Vergleiche mit dem Berliner Finanzminister. Ja, zwischen Hans Eichel und ihm gebe es gewisse Parallelen. „Wir müssen halt beide das Mögliche mit dem Machbaren abgleichen“, meint der Nürnberger GPM-Aktive, der in der Spitze des Fachverbands für Finanzen und Administration verantwortlich zeichnet. Also die finanzielle Großwetterlage im Auge behalten, Kompromisse suchen, wenn es ums Geld geht, unbequeme Entscheidungen verfechten und flexibel für neue Ideen sein.
Günter Rackelmanns „Reich“: Ein jährliches Budget von 1,4 Millionen Euro, das er für die rund 3.000 GPM-Mitglieder verwaltet – eine zwar verantwortungsvolle, doch zumeist stille Tätigkeit. Nur einmal jährlich steht der Nürnberger richtig im Scheinwerferlicht. Dann gibt er auf der Mitgliederversammlung Rechenschaft ab für das Vorjahr, und er stellt die Budgetplanung für das nächste Jahr vor. „Da muss ich natürlich mit Fragen und Vorschlägen der Mitglieder rechnen“, sagt er. Und auch mit Kritik. Ja, so betrachtet: Da sind wirklich ein paar Ähnlichkeiten zwischen ihm und dem Berliner „Schatzmeister“.
Als Finanzvorstand muss Günter Rackelmann die GPM gründlich kennen – nicht nur durch die Brille des diplomierten Betriebswirts. Seit 1982 gehört Günter Rackelmann dem Fachverband an, von 1992 bis 1997 leitete er die GPM-Regionalgruppe Nürnberg.
© GPM-Magazin PMaktuell - Heft 2/2003, Seite 51 - 52. Alle Rechte vorbehalten.
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