1.200 Projektmanager aus aller Welt zu Gast – Premiere: Awardverleihung
Von Oliver Steeger
© GPM-Magazin PMaktuell - Heft 2/2002, Seite 4 - 7. Alle Rechte vorbehalten.
Für das Projektmanagement-Mega-Meeting hat die GPM Deutschlands größtes Hotel angemietet. Rund 1.000 Projektmanagement-Experten aus 40 Nationen treffen sich zum „16. IPMA Weltkongress für Projektmanagement 2002“ in Berlin. Vom 4. bis 6. Juni 2002 werden die Experten Trends, Nachrichten, Neuentwicklungen und Praxisbeispiele aus der Welt des Projektmanagements vorstellen. Das Programm: Rund 80 Vorträge und Workshops mit 170 Referenten stehen auf dem Programm. Höhepunkt wird die erstmalige Verleihung des „Internationalen Projektmanagement Award“ sein. Damit ist es der GPM zum zweiten Mal gelungen, den bislang alle zwei Jahre stattfindenden Weltkongress nach Deutschland zu holen. Zuletzt hatte er in London stattgefunden. – Eine Vorschau von PM-Redakteur Oliver Steeger.
Automobilbranche, Informationstechnologie, Finanzdienstleistung, Biotechnologie und Telekommunikation – weltweit holen diese Branchen beim Projektmanagement derzeit kräftig auf. „Es stellt sich nicht mehr die Frage, ob diese Branchen überhaupt Projektmanagement anwenden“, erklärt GPM-Vorstand Roland Ottmann, „entscheidend ist, wie gut sie es tun.“ Eine erste globale Übersicht über den aktuellen Stand des Projektmanagements wird der „16. IPMA Weltkongress für Projektmanagement 2002“ (4. bis 6. Juni 2002, Berlin) geben. „Wir erwarten zum Kongress sowohl reine Praktiker als auch Vordenker und Wissenschaftler“, betont GPM-Vorstand Dr. Ulrich Wolff. Er erwartet, dass die Diskussionen sich – passend zum weltweiten Meeting – um die Internationalisierung des Projektmanagements drehen werden, einen Trend, der die Szene beschäftigt. Hintergrund: Zunehmend müssen sich die Projektlenker mit international besetzten Teams, Auslandseinsatz und fremden Arbeitsmentalitäten auseinander setzen. „Die Globalisierung erreicht jetzt das Gros der Projektmanager“, betont Dr. Wolff.
NASA, Hewlett Packard, Credit Suisse und Cisco Systems
Auf dem Programm des Berliner Weltkongresses stehen rund 80 Vorträge und Workshops mit 170 Referenten. So werden der Kreativitäts-Papst Edward de Bono, der NASA-Astronaut Bernard Harris, Projektmanagement-Romancier Tom DeMarco sowie der weltweit erfahrene Projektmanager Martin Barnes (Großbritannien) sprechen. Weitere Referenten erwartet die GPM unter anderem aus den USA, Australien, Österreich, Südafrika, Großbritannien, Indien, Frankreich, Italien, Ägypten, Schweden, Malaysia, Belgien, Finnland und Russland. Projektmanagement-Fachleute entsenden beispielsweise die Stanford University, die NASA, Viag Interkom, Hypo Vereinsbank, Europäische Zentralbank, Infineon, die Credit Suisse Group, Hewlett Packard, Deutsche Bahn, Cisco Systems, Nortel Networks. Mit Nachrichten aus der Wissenschaft haben sich Experten von den Universitäten Rom, Helsinki, Neapel, Manchester und Sydney angemeldet.
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