Von Oliver Steeger
© GPM-Magazin PMaktuell - Heft 1/2002, Seite 12 - 14. Alle Rechte vorbehalten.
Rechtzeitig vorbereiten: Internationale Arbeit erobert zunehmend den Projektalltag. Mit einer eigenen Projektgruppe will die GPM ihre Mitglieder für die Globalisierung fit machen. So sammelt das Team der im Herbst letzten Jahres gegründeten GPM-Projektgruppe „IPA NEMA – Internationale Projekt Arbeit: Neue Ergebnisse, Methoden und Analysen“ Know-how rund um internationale Projektarbeit. Hilfreich dabei: Viele der Mitstreiter arbeiten entweder als Experten und Trainer im internationalen Projektmanagement – oder befassen sich als Vertreter von Hochschulen und Großfirmen wie BASF, IBM, Siemens oder Telekom mit dem aktuellen Thema. „Wir wollen damit die Kompetenz und Konkurrenzfähigkeit der GPM erhöhen und natürlich für uns selbst Know-how sammeln und Kompetenz zeigen“, so Wolfgang Rzehak, einer der Initiatoren. Vier Arbeitsgruppen haben sich gebildet, die sich mit den Themenfeldern Firmen, Kultur, Kommunikation und Literatur beschäftigen.
Bislang hat die GPM-Projektgruppe die Problemlandschaft internationaler Projekte erkundet und erste Lösungen erarbeitet. Auch hat sie Literatur zum Thema gesichtet und ein Glossar mit englischen Projektbegriffen und deren unterschiedlicher Bedeutung erstellt. Für eine spätere Phase hat sich das Team vorgenommen, einen Leitfaden oder eine „Toolbox“ für internationale Projekte zu erstellen. Dieses Kompendium könnte – so die Konzeption – ganz oder teilweise veröffentlicht werden.
Einzelne Arbeitsgruppen haben sich in dem Team bereits gebildet: Die AG Firmen (Teilprojektleiter: Dr. Olaf Scherer) erarbeitet eine Bestandsaufnahme: Wo stehen große, international tätige Firmen (im deutschen Sprachraum) mit ihrer internationalen Projektarbeit? Was läuft reibungslos, was bereitet immer wieder Schwierigkeiten? Welche Strategien und Werkzeuge nutzen sie? Welche Hilfsmittel wünschen sie sich darüber hinaus?
... Weiterlesen in PDF-Ausgabe (Für registrierte GPM-Mitglieder)