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↑↑↑ Attach:Autoren/Schelle1.jpg Insbesondere im E-Business-Sektor häufen sich die Katastrophenmeldungen. Bis zu 75 % der Projekte scheitern - so die Berichte - insbesondere, weil das Ergebnis nicht den Erwartungen der Kunden entspricht. Eine ganze Reihe von Gründen wird dafür verantwortlich gemacht, der Zeitdruck, der in solchen Vorhaben häufig herrscht, wird in der Regel freilich nicht als "Risikotreiber" genannt. Noch immer herrscht die Beschleunigungswut in unseren Projekten, noch immer gilt "Simultaneous Engineering" als ein Zauberwort, noch immer dominiert das "Gib-Gas-Mantra" (DeMarco). Lassen Sie mich ein wenig darüber nachdenken, ob die Haltung des "Fast-to-Market" wirklich in allen Fällen dem Projekterfolg förderlich ist. Für Software-Projekte, die bereits erheblichen Terminverzug haben, hat immer noch der Satz von Brooks seine Berechtigung: "Adding manpower to a late software project makes it later." Er gilt aber auch für andere Vorhaben, in denen die Arbeitskräfte nicht beliebig austauschbar sind und in denen die Koordinationsmechanismen "Persönliche Weisung" und "Selbstabstimmung" im Vergleich zu anderen Koordinationsmechanismen sowie projektspezifisches Wissen eine große Rolle spielen.' href='http://www.pmaktuell.org/PMAktuell-200104/011-Editorial-Schelle1?action=edit'>-- Impressum | Sitemap | Attach:Autoren/Schelle1.jpg Insbesondere im E-Business-Sektor häufen sich die Katastrophenmeldungen. Bis zu 75 % der Projekte scheitern - so die Berichte - insbesondere, weil das Ergebnis nicht den Erwartungen der Kunden entspricht. Eine ganze Reihe von Gründen wird dafür verantwortlich gemacht, der Zeitdruck, der in solchen Vorhaben häufig herrscht, wird in der Regel freilich nicht als "Risikotreiber" genannt. Noch immer herrscht die Beschleunigungswut in unseren Projekten, noch immer gilt "Simultaneous Engineering" als ein Zauberwort, noch immer dominiert das "Gib-Gas-Mantra" (DeMarco). Lassen Sie mich ein wenig darüber nachdenken, ob die Haltung des "Fast-to-Market" wirklich in allen Fällen dem Projekterfolg förderlich ist. Für Software-Projekte, die bereits erheblichen Terminverzug haben, hat immer noch der Satz von Brooks seine Berechtigung: "Adding manpower to a late software project makes it later." Er gilt aber auch für andere Vorhaben, in denen die Arbeitskräfte nicht beliebig austauschbar sind und in denen die Koordinationsmechanismen "Persönliche Weisung" und "Selbstabstimmung" im Vergleich zu anderen Koordinationsmechanismen sowie projektspezifisches Wissen eine große Rolle spielen.' href='http://www.pmaktuell.org/PMAktuell-200104/011-Editorial-Schelle1?action=login'>Login Redaktion Attach:Autoren/Schelle1.jpg Insbesondere im E-Business-Sektor häufen sich die Katastrophenmeldungen. Bis zu 75 % der Projekte scheitern - so die Berichte - insbesondere, weil das Ergebnis nicht den Erwartungen der Kunden entspricht. Eine ganze Reihe von Gründen wird dafür verantwortlich gemacht, der Zeitdruck, der in solchen Vorhaben häufig herrscht, wird in der Regel freilich nicht als "Risikotreiber" genannt. Noch immer herrscht die Beschleunigungswut in unseren Projekten, noch immer gilt "Simultaneous Engineering" als ein Zauberwort, noch immer dominiert das "Gib-Gas-Mantra" (DeMarco). Lassen Sie mich ein wenig darüber nachdenken, ob die Haltung des "Fast-to-Market" wirklich in allen Fällen dem Projekterfolg förderlich ist. Für Software-Projekte, die bereits erheblichen Terminverzug haben, hat immer noch der Satz von Brooks seine Berechtigung: "Adding manpower to a late software project makes it later." Er gilt aber auch für andere Vorhaben, in denen die Arbeitskräfte nicht beliebig austauschbar sind und in denen die Koordinationsmechanismen "Persönliche Weisung" und "Selbstabstimmung" im Vergleich zu anderen Koordinationsmechanismen sowie projektspezifisches Wissen eine große Rolle spielen.' href='http://www.pmaktuell.org/PMAktuell-200104/011-Editorial-Schelle1?action=upload'>-- ↑↑↑ | |||||||||||