© GPM-Magazin PMaktuell - Heft 2/2000, Seite 53 - 55. Alle Rechte vorbehalten.
Im Industrie-Arbeitskreis „Engineering Workflow“ (IAK-ewf), der sich im Rahmen des zukunftsweisenden, vom BMBF geförderten Programmes „Produktion 2000“ gebildet hat, sind die ewf-Konzepte entstanden und werden weiterentwickelt. ewf (Engineering Workflow) ist ein ganzheitlicher Ansatz für die Engineering aufgaben im Rahmen der industriellen Wertschöpfungsprozesse. Workflow-Management-Systeme unterstützen primär die Koordination (Abstimmung, Regelung), während Workgroup-Computing-Systeme hauptsächlich der Kooperation (Zusammenarbeit) dienen. Die Arbeitsgruppe „Definition EWF“ des IAK-ewf erarbeitete das Konzept, den Workflow je nach spezifischen Anforderungen in Untermengen wie „Administrative Workflow“ bzw. „Engineering Workflow“ aufzuteilen: Die Lösung von konkreten Engineering-Aufgaben kann alle drei Aspekte umfassen.
Prozesse sind dann Engineering-Work-flow-geeignet, wenn sie teilstrukturiert, sporadisch, nicht deterministisch, dynamisch, mehrheitlich parallel sind sowie einen hohen Koordinationsbedarf und viele Schnittstellen aufweisen. Engineering-Workflow-typisch ist eine betriebstypenunabhängige Vorgangssteuerung im Bereich innovativer, ingenieurmäßiger Tätigkeiten mit einem Fokus auf integrale Behandlung von Prozess und Daten sowie ganzheitliche Betrachtung von Organisation und Technik.
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